John Burke und seine Seelöwen

John Burkes Seelöwen-Show

John Burkes Seelöwen-Show Das ist nun fünfundzwanzig Jahre her. Mittlerweile hat er sich auf Diät gesetzt um auch weiterhin für die Show fit zu bleiben. Im Gespräch erzählt er, dass er bisher schon 8 Kilogramm verloren hat. Er spürt die Anstrengungen der Jahre in den Knochen und meint, dass es an der Zeit ist leichter zu werden (er grinst). Die beiden Seelöwen können ihm dabei beruhigt zusehen. Sie bekommen weiterhin ihre tägliche Portion Hering, frisch geliefert aus den Niederlanden. Nur um den schwarzen Tee tut es John Burke ein wenig leid, denn als gebürtiger Engländer mit zur Hälfte irischen Wurzeln schätzt er diesen sehr. Ab und zu darf er aber noch eine Tasse trinken. Ein weiteres breites Grinsen huscht über sein Gesicht.

Vor allem in den letzten Jahren hat sich bei Familie Burke einiges getan. Neben Diego, mittlerweile 11 Jahre alt und Lou, der demnächst 9 wird, lebten bis Anfang des Jahres noch zwei Weibchen im Park. Maggie hatte im Herbst 2013 ein Junges zur Welt gebracht, die kleine Molly. Um die Jahreswende erhielt Burke zwei lukrative Angebote für die beiden Seelöwen. Den Zuschlag erhielt das Seaquarium in Le Grau-du-Roi, Frankreich, direkt an der Mittelmeerküste gelegen. Seit Februar 2014 leben Maggie und Molly (jetzt unter dem Namen Tess) dort zusammen mit zwei weiteren Seelöwen und fünf Robben. Burke ist mit seiner Entscheidung, die Beiden nach Frankreich abgegeben zu haben sehr glücklich.

John Burkes Seelöwen-Show Sein ältester lebender Flossengefährte Roger, 25 Jahre, ist aktuell mit Sohnemann Patrick Burke im Cirkusland im dänischen Slagelse zu erleben.

Diego und Lou sind dieses Jahr im HANSA-PARK als Duo zu sehen. Neben klassischen Jonglage Darbietungen mit Bällen und Reifen, springen die Beiden mit Tempo in die Lüfte, über Hindernisse oder aus 2 Metern Höhe in das 4,40 Meter tiefe Becken, und hecken dabei jede Menge Blödsinn aus. Das Highlight der Show ist, vor allem für die Kinder, wenn ein ausgewähltes Kind aus dem Publikum mit Diego also Kapitän eine Runde durchs Becken fahren und Lou einige Ringe zuwerfen darf. Zum Abschluss gibt es noch ein gemeinsames Foto mit den Seelöwen als Souvenir für Zuhause.

Bei einem Rundgang durch den Wasserzirkus erzählt John Burke, dass das Wasser in den Becken komplett Chlorfrei bleibt. Ein umweltfreundlicher Ozon-Filter und ein Eiweißabschäumer reinigen den Wasserumlauf von organischen Substanzen und Keimen. Die Salzwasserqualität ist nicht unwichtig für die Seelöwen. Vor allem Roger hat mit einer Blindheit zu kämpfen, welche durch die UV-Strahlung der Sonne verursacht wurde. Das Meerwasser in den Becken lindert dieses Problem ein wenig. Aber Seelöwen verbringen 2/3 ihres Lebens an Land. Allerdings schlafen sie dann auch die meiste Zeit. Ein großes Sonnensegel soll Abhilfe schaffen, und die empfindlichen Augen der Tiere schützen. Die recht warme Umgebung Norddeutschlands macht den Tieren jedoch nicht zu schaffen. Denn die patagonischen Seelöwen leben ursprünglich in südamerikanischen Gefilden wie der Küste von Chile.

Während wir Diego und Lou beim schwimmen im Becken beobachten muss John Burke auf einmal lachen. Er erzählt, dass er bisher noch nie einen Seelöwen gesehen hat der bauchaufwärts an der Oberfläche durchs Wasser treibt, so wie Diego. Mit Sonnenbrille und Cocktail in der Flosse würde Diego ausschauen wie ein gewöhnlicher Tourist im Pool seines Urlaubshotels. Mein Tipp, achtet mal darauf wenn Ihr die Beiden durch das Fenster an der Waffelstube beobachtet. So könnt Ihr die Zwei unterscheiden.

Für die Zukunft hat sich John Burke einiges vorgenommen. Neben Bollo und Naboo möchte er gerne noch ein paar weitere Papageien in die Show mit einbringen. In dem Fall soll eine große Voliere an der Seite des Wasserzirkus angebaut werden, damit die Papageien bei belieben nach draußen steigen können. Platz sollen die Tiere haben, da sie die gesamte Saison im HANSA-PARK verbringen. Auf meine Frage, ob Papageien und Seelöwen eigentlich gemeinsam zur selben Zeit auftreten können sagt John Burke, dass es machbar wäre, allerdings würde er dafür mehr Trainer benötigen. Die Tiere wollen nun mal beschäftigt werden, und alleine ist dies nicht zu schaffen. Burke würde auch gerne Pinguine mit in seine Show einbinden. Aber der Tierschutz erschwert diesen Wunsch enorm.

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